Im Jahr 1852 wurde in Geratskirchen eine neue Schmiede von Thomas und Anna
Bauer gebaut.
Geschichtlichen Überlieferungen nach soll es bereits vorher in
Geratskirchen eine Schmiede gegeben haben, leider ist darüber nichts näheres
bekannt.
Später übernahm deren Sohn Johann Bauer mit Frau Therese die Schmiede nebst
zugehöriger Landwirtschaft. 1923 verstarb Johann Bauer und seine Frau Therese
heiratete ein zweites Mal: Ludwig Reiter. Aus dieser Ehe gingen 2 Söhne hervor:
Ludwig und Rudolf Reiter.
Ludwig Reiter fiel 1943 im Krieg und so musste Rudolf Reiter die Schmiede
weiter führen. Speziell baute man damals Wagen und beschlug Pferde, jedoch auch
die üblichen anderen Aufgaben einer Schmiede wurden erledigt.
Auch das
Spenglerhandwerk war schon zu dieser Zeit ein wichtiges
Standbein. Auf Grund der
Landwirtschaft und über 30jährigen Tätigkeit als Feuerwehrkommandant von
Geratskirchen wurde die Schmiede jedoch nicht weiter ausgebaut.
1986 wurde eine größere Werkstatt gebaut, nachdem Rudolf Reiter jun. in die
Fußstapfen seines
Vaters trat. 1989 legte Rudolf Reiter jun. die
Meisterprüfung als Landmaschinenmechaniker und 1995 die Meisterprüfung als
Spengler ab. 1993 erfolgte die Übergabe an den Sohn. 1994 verdoppelte sich die
Größe der Werkstatt durch einen weiteren Ausbau, im Jahr 2000 folgte der Bau
einer Maschinen- bzw. Ausstellungshalle.
In unserem Betrieb arbeiten derzeit: